Was geschieht während der Behandlung ?

Der Osteopath wird in der ersten Sitzung nicht nur ihre Beschwerden erfragen, sondern auch Ihre Anamnese, also Fragen zu früheren Krankheiten, Unfällen und Operationen stellen, sowie zu Lebensgewohnheiten und Arbeitsbedingungen. Diese Fragen sollten sie nicht verwundern, denn es kommt z.B. häufig vor, dass Verdauungsprobleme Rückenschmerzen aufrechterhalten oder dass ein vor langer Zeit umgeknickter, jetzt schmerzfreier Fuß ihrer Statik nicht gut bekommt und Muskelschmerzen im Rücken provoziert.

Danach erfolgt die osteopathische Untersuchung des Patienten: Der Patient zieht sich dabei bis auf die Unterwäsche aus und wird, mit spezifischen Tests, am gesamten Körper im Stehen, Sitzen und Liegen untersucht.

Anschließend beginnt der Osteopath die vorgefundenen Probleme zu behandeln.
Am Ende der ersten Sitzung wird der Osteopath sagen, wie viele Behandlungen er Ihnen empfiehlt, und in welchen Zeitabständen diese genommen werden sollten.

Bei akuten Beschwerden, die nicht auf eine chronische Krankheit zurückzuführen sind, genügen oft zwei Termine im Abstand von einer Woche. Bei chronischen, immer wiederkehrenden Leiden, können sechs oder mehr Sitzungen notwendig sein.

Zeitlich sollten sie ca. 40 - 60 Minuten pro Sitzung einplanen.

Kosten:
Derzeit werden die Kosten für eine osteopathische Behandlung nur von privaten Krankenversicherungen bzw. Zusatz-Krankenversicherungen übernommen. Dabei richtet sich das Honorar nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker(GebüH)- Höchstsatz nach Aufwand und Zeit. Die Beihilfestellen übernehmen in der Regel den Großteil der Kosten im Rahmen der (von mir hier berücksichtigten) aktuellen Beihilferichtlinie der GebüH.
Ich empfehle eine Klärung der Kostenübernahme Ihrer privaten Krankenkasse vorab.

Für Selbstzahler(innen) beträgt das Honorar pauschal für jede Behandlung 100 €.

Zur Zeit erstatten einige gesetzliche Krankenkassen im Rahmen eines Pilotprojektes anteilig Kosten für osteopathische Behandlungen.
Bitte kontaktieren Sie Ihre Krankenkasse bei Fragen dazu oder informieren Sie sich unter www.osteokompass.de.